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Umwelt und Energie
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Die radioaktiven Abfälle der Schweiz stammen aus den fünf Kernkraftwerken sowie aus Anwendungen in Medizin, Industrie und Forschung. Das Ziel ist klar: Diese Abfälle müssen sicher und dauerhaft entsorgt werden. Die Verantwortung dafür tragen die Verursacher, also die Betreiber der Schweizer Kernkraftwerke und der Bund (für die Abfälle aus Medizin, Industrie und Forschung). Sie haben 1972 gemeinsam die Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra) gegründet. Diese hat den Auftrag, Lösungen für eine nachhaltige, dem Schutz von Mensch und Umwelt verpflichtete Entsorgung in der Schweiz zu finden und umzusetzen. Zur Finanzierung der Entsorgung betreiben die Verursacher zwei zweckgebundene Fonds, die durch jährliche Beiträge geäufnet werden.
Seit Jahrzehnten werden in der Schweiz mit grossem finanziellem Aufwand Vorbereitungsarbeiten zur Entsorgung radioaktiver Abfälle getroffen. Der Entsorgunsnachweis ist inzwischen erbracht und das Entsorgungskonzept der geologischen Tiefenlagerung wurde gesetzlich verankert. Die Suchen nach definitiven Standorten unter Einbezug der betroffenen Kantone und Gemeinden ist derzeit im Gange und wird noch einige Jahre in Anspruch nehmen. Das Problem kann aber nicht kommenden Generationen überlassen werden.
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