Stromproduktion

 

Die Windenergie ist eine junge Technologie und eine aufstrebende Energieform, welche sauber und erneuerbar ist. Die Entwicklung der Windenergienutzung ging im Vergleich zu anderen Technologien langsam vor sich. Erst der Erdölpreisschock im Jahr 1973 gab einen Entwicklungsimpuls für die Stromgewinnung aus erneuerbaren Energien.

 

Die Schweiz hat wegen ihrem schwachen Windaufkommen keine Tradition bei der Nutzung der Windkraft. Windbedingungen wie sie in Küstengebieten vorkommen, sind wie geschaffen für Windkraftprojekte. Dennoch können auch in der Schweiz wirtschaftlich interessante Standorte gefunden werden.

 

Die Technik der Windenergienutzung hat sich - wegen des fehlenden schweizerischen Heimmarkts - hauptsächlich im Ausland zu einer Wissenschaft entwickelt. Rasante Fortschritte in der Aerodynamik, der Materialtechnologie, der Fertigungstechnik sowie der Elektronik und Informatik eröffneten neue Möglichkeiten. Es wurden Rotoren gefertigt, die durch aerodynamische Auftriebskräfte angetrieben werden und so wesentlich effizienter funktionieren als die klassischen Widerstandsläufer, deren Drehung einzig durch den Luftwiderstand des Rotors zu Stande kommt. Dank Leistungselektronik ist heute eine hocheffiziente Umwandlung der Drehbewegung des Rotors in Strom möglich. Fast 40 % der Windkraft kann im optimalen Betrieb in Strom umgewandelt werden.

 

Wirtschaftlich betrachtet sind Windturbinen ein Investitionsgut, deren Qualität sich primär über die erzielbaren Stromentstehungskosten definieren muss. Um Energieerträge weiter zu steigern, wird auch in Zukunft in den Bereichen Aerodynamik, Materialtechnologie und Meteorologie geforscht.

 

Weitere Informationen:

www.suisse-eole.ch

www.bfe.admin.ch

www.naturemade.ch

 

 

bkabla
Windenergie-Anlage auf
dem Mont-Crosin (BE) der
BKW FMB Energie AG