Stromproduktion

 

Mit der Brennstoffzelle ist man bereits auf den Mond geflogen; mit geräuschfreiem Antrieb von Elektromotoren in die Tiefe abgetaucht. Brennstoffzellen werden bereits im Automobilsektor eingesetzt. Sie haben bereits Einzug gehalten bei Heizungssystemen und Notstromaggregaten.
 
In einer Brennstoffzelle wird als Brennstoff das chemische Element Wasserstoff eingesetzt. Wasserstoff reagiert mit Sauerstoff und Wasser, dabei wird elektrischer Strom erzeugt. Wasser und Wärme sind die einzigen Nebenprodukte.
 
Für Heizsysteme wird diese junge Technologie weltweit seit Mitte der neunziger Jahre angewandt. Die ersten Kleinkraftwerke nahmen in Japan und Holland ihren Betrieb auf, wobei die Häuser gleichzeitig mit Strom und Wärme versorgt werden.

Wasserstoff verursacht im Gegensatz zu fossilen Brennstoffen geringe Schadstoffemissionen. Wasserstoff kann in gasförmigem, flüssigem oder chemisch gebundenem Zustand gespeichert werden. Die Brennstoffzellen-Anlagen werden stationär oder mobil genutzt und sind geräuscharm.
 
Die Energieform hat auch ihre Nachteile: Wasserstoff ist hochexplosiv, wenn es mit Sauerstoff in Berührung kommt. Im Gegenteil zum billigen fossilen Brennstoff ist diese Technologie kostspielig und für die Produktion von Wasserstoff fehlt die Infrastruktur. 

 

Weitere Informationen:
www.bfe.admin.ch

Brennstoffzellen von Siemens