Stromnetz

 

Die Netze der europäischen Staaten sind miteinander verbunden. Deshalb laufen alle Generatoren in Westeuropa im selben Takt, nämlich mit 50 Schwingungen pro Sekunde. Man nennt dies die Netzfrequenz. Sie beträgt 50 Hz. Damit erreicht man eine hohe Stromversorgungssicherheit.

 

Elektrische Energie ist nicht speicherbar. Das heisst, der Strom muss genau dann produziert werden, wenn der Konsument ihn beansprucht. Dies bedeutet, dass sich Produktion und Verbrauch stets die Waage halten müssen. Stromverbrauch und Stromproduktion werden durch viele Faktoren bestimmt wie Jahreszeit, Wochentag, Tageszeit, Freizeitverhalten, Wasserfluss, Verfügbarkeit von Kraftwerken, Pannen etc.

Steigt der Stromverbrauch, sinkt die Frequenz (die Verbraucher bremsen die Generatoren). Um dies zu kompensieren, muss mehr Wasser oder Dampf auf die Turbinen geleitet werden. Die Stromproduktion wird also durch den Verbrauch gesteuert, im Prinzip mit dem Ein- und Ausschalten der Geräte, die am Netz angeschlossen sind.

Verringert sich der Stromverbrauch, steigt die Frequenz. Folglich muss bei der Turbine die Wasser- oder Dampfzufuhr gedrosselt werden.

 

Weitere Informationen:

www.swisselectric.ch

www.swissgrid.ch