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Stromnetz
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Schweizerischer Netzverbund
Die Übertragungs- und Höchstspannungsleitungen (230 und 400 kV) überziehen das gesamte Gebiet der Schweiz und bilden ein zusammenhängendes "vermaschtes" System, das so genannte Verbundnetz. Das Verbundnetz greift auch über die Landesgrenzen hinweg und ist so ein Teil des europäischen Netzes, über das sich der internationale Stromaustausch abwickelt.
Der Stromverbund ermöglicht den Ausgleich von Energieüberfluss und Energiemangel zwischen einzelnen Regionen, eine bessere Auslastung und damit den wirtschaftlichen Betrieb der Kraftwerke sowie die Versorgungssicherheit als Voraussetzung für eine gut funktionierende Wirtschaft.
Je mehr Kraftwerke an einem Stromnetz angeschlossen sind, desto kleiner wird das Risiko, dass der Strom einmal nicht ausreicht.
Hochspannungsnetz in der Schweiz
Am 15. Dezember 2006 nahm die swissgrid ag die operative Tätigkeit als nationale Übertragungsnetzbetreiberin auf. Als Netzbetreiberin ist swissgrid verantwortlich für den sicheren, zuverlässigen und wirtschaftlichen Betrieb des Höchstspannungsnetzes.
Neue Höchstspannungsleitung Schweiz - Italien
Die Schweiz und Italien haben im Januar 2005 eine neue grenzüberschreitende Höchstspannungsleitung von 380 kV in Betrieb genommen. Sie soll das Risiko von grossräumigen Störungen und eines Blackouts wie am 28. September 2003 in Italien vermindern.
Höchstspannungsnetze
Übertragungsnetze mit Spannungen von 230 oder 400 kV
Die Übertragungsleitungen bringen die elektrische Energie von den Grosskraftwerken zu den Unterwerken in der Nähe der Verbrauchsschwerpunkte. Sie überbrücken grosse Entfernungen und erfüllen überregionale Übertragungsaufgaben (Internationales Verbundnetz).
Hochspannungsnetze
Grobverteilungsnetze mit Spannungen von 50 bis 150 kV
In überregionalen Unterwerken wird auf die Grobverteilungsspannung herabtransformiert. Die Leitungen führen dann zu den Verbrauchsschwerpunkten mit einem Leistungsbedarf von 10 000 bis 100 000kV. Es kann sich dabei um grossindustrielle Anlagen oder um regionale Unterwerke in Städten oder in ländlichen Gebieten handeln. Die Grobverteilebene ist für die regionale Stromversorgung zuständig.
Mittelspannungsnetze
Feinverteilungsnetze mit Spannungen von 10 bis 30 kV
In den mit 50 oder 150 kV gespeisten regionalen Unterwerken wird auf die Feinverteilspannung von 10 bis 30 kV herabtransformiert. Auf diesem Spannungsniveau erfolgt die Verteilung der elektrischen Energie innerhalb der einzelnen Stadtteile oder Landbezirke.
Niederspannungsnetze
Niederspannungsnetze mit Spannungen bis 1 000 V
(1 kV)
In Ortstransformatorenstationen wird die Feinverteilspannung auf die übliche Niederspannung von 230 oder 400 V transformiert. Leitungen mit diesen Spannungen versorgen umliegende Häuser und Gewerbebetriebe.
