Geschichte Wasserkraft

 

Das Kraftwerk Laufenburg wurde am 2. Oktober 1914 in Betrieb genommen.
 
Die ursprüngliche Ausstattung des Kraftwerks waren so genannte Doppelzwillings-Francis-Turbinen mit einer Leistung von 50 000 PS.
 
Der Urheber des Kraftwerk-Projekts war der gebürtige Laufenburger und Ingenieur Alexander Trautweiler. Der Italiener Sebastian Ziani de Ferranti verfeinerte das Projekt und wurde schliesslich ein Mitarbeiter Trautweilers. Heinrich Eduard Gruner war Bauleiter des Grossprojekts.

 

Im Jahr 1913 wurden die Stratorwicklungen montiert. Die Generatoren mit je 24 Polpaaren drehten sich mit 124 Umdrehungen pro Minute. Sie blieben während 15 Jahren in Betrieb. Durch den sukzessiven Umbau wurde die Leistung verdoppelt.

Generatoren im Jahr 1913
 

Mit Hilfe eines Krans wurde die Stratorabdeckung über den Rotor montiert.

Stratorabdeckung
 

Um das Jahr 1900 baute man die Sohle mit Tauchglocken, den so genannten Caissons (hinter dem Boot), die auf den Flussgrund abgesetzt wurden. Die Pfeiler wurden während des Hochziehens der Glocke erstellt. Stolz posieren die Männer bei ihrem Werk.

Bau eines Caissons